Energieausweis

Sie benötigen für Ihr Haus einen Energieausweis? Dann sind Sie bei MainKinzigGas genau richtig, denn unsere Experten kümmern sich auch in diesem Bereich um alles Erforderliche.

Die Energieeinsparverordnungen (EnEV) des Jahres 2014/2016 haben für die Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen einige Neuerungen gebracht.

 

Folgendes sollten Besitzer von Bestandsgebäuden in diesem Zusammenhang beachten:

EnEV 2014/2016: Was ist neu?

Bei Verkauf und Vermietung des Gebäudes (als ganzes oder in Teilen) hat der Verkäufer/Vermieter schon dem Interessenten unverzüglich einen Energieausweis vorzulegen (z.B. bei Besichtigung oder Begehung des Objektes).

Bei Vermietung und Verkauf von Immobilien sind seit der EnEV 2016 Angaben zu energetischen Kennwerten (Endenergiebedarf oder –verbrauch, Effizienzklasse, Energieträger etc.) in Immobilienanzeigen Pflicht.

Mit Abschluss des Kauf- oder Mietvertrages muss dem Käufer/Mieter der Energieausweis (oder eine Kopie) ausgehändigt werden.

Das zentrale Element der Energieausweise, die Farbskala („Energieeffizienz-Label“) mit den Energiewerten, sieht wie folgt aus:

farbskala-energiebedarfsausweis-2014

Abb.: Farbskala Energiebedarfsausweis nach der EnEV 2014

 

Bei Verkauf und Vermietung müssen Immobilienanzeigen folgende Angaben enthalten:

  • die Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)
  • den im Ausweis genannten Endenergiebedarfs- oder Energieverbrauchskennwert
  • den (die) wesentlichen Energieträger für die Heizung
  • das Baujahr des Gebäudes
  • die Energieeffizienzklasse (s.o.)

Anmerkung: Die grundsätzliche Pflicht bei Neuvermietung und Verkauf des Objektes einen gültigen Energieausweis vorlegen zu können, besteht bereits seit 2008 (bei Wohngebäuden mit Baujahr bis 1965) bzw. 2009 (bei Wohngebäuden mit Baujahr ab 1966 und bei Nichtwohngebäuden).

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis?

Generell gilt: Ein Bedarfsausweis ist erforderlich für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, für die der Bauantrag vor dem 1.11.1977 gestellt wurde.

Für alle anderen Wohngebäude besteht die Wahlfreiheit zwischen dem Verbrauchs- und dem Bedarfsausweis.

Zur Erstellung eines Energieausweises wird Ihnen ein Erfassungsformular zu gesandt.

Ausnahmen:

  • Die Wohngebäude wurden nachträglich modernisiert und erreichen das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977. Diese Verordnung legt Obergrenzen für Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenflächen sowie Anforderungen zur Begrenzung von Wärmeverlusten durch Undichtigkeiten fest.
  • Denkmalgeschützte Wohngebäude benötigen derzeit keinen Energieausweis.

Bedarfsorientierter Energieausweis

Für den bedarfsorientierten Ausweis wird die für Heizen und Warmwasser theoretisch benötigte Energiemenge eines Gebäudes zugrunde gelegt. Um diese rechnerisch zu bestimmen, werden Informationen wie das Baujahr oder die Anzahl der Wohnungen, die Qualität und Geometrie der Gebäudehülle (Außenwände, Dach, Keller, Fenster und Türen) und die Heizanlage (Heizkessel, Warmwasseranlage, Lüftung) sowie die eingesetzten Energiearten erhoben. Das Verhalten der Nutzer spielt hierbei keine Rolle. Der bedarfsorientierte Ausweis ist für alle Gebäude zugelassen.

 

Verbrauchsorientierter Energieausweis

Ein Ausweis auf Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs eines Gebäudes ist vor allem für Wohngebäude mit vielen Wohnungen sinnvoll. Er beruht auf dem Verbrauch der letzten drei abgerechneten Jahre. Bei dieser Art des Ausweises werden spezifische Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen nur auf Grundlage der Angaben zum Gebäude im Antragsformular gegeben, da die Gebäudehülle und die Heizungsanlage nicht betrachtet werden.

 

Der verbrauchsorientierte Ausweis ist für folgende Gebäude zugelassen:

  • Wohngebäude, für die der Bauantrag nach dem 1.11.1977 gestellt wurde.
  • Wohngebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten
  • Wohngebäude, die die 1. WSchV erfüllen

energieausweis

Kontakt: Bedarfs- oder Verbrauchsausweis anfordern

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